Berufsbegleitend für LehrerInnen und angehende ErzieherInnen

Zusatzqualifikation in der Erlebnispädagogik

Theoretische Zusammenfassung Arbeitsbereich Teambuilding

 

Das Fehlen sozialer Kompetenzen fällt meist dann besonders auf, wenn Meldungen von gravierenden Mobbingsituationen oder einem Amoklauf publik werden. Auch das aktuelle Thema Migration wird gerne damit in Verbindung gebracht. Das Wirtschaftsunternehmen jedes Jahr große Einbußen an Gewinnen haben, weil Mitarbeiter wegen einer nicht funktionierenden Gemeinschaft weniger leistungsbereit sind oder sich ihre Motivation sogar gegen das Unternehmen richtet, ist Firmen immer mehr bekannt, dies wird aber in der Regel weniger medienwirksam aufbereitet als akute Extremfälle.

Unsere Arbeit dient grundlegend der Optimierung des sozialen Miteinanders. Ob präventiv oder in akuten Problemsituationen – wir holen eine Gruppe dort ab, wo sie sich uns präsentiert. Die Erlebnispädagogik bietet sich besonders gut zum Kennenlernen und Optimieren von Gruppenerfahrungen an. Die Teilnehmer verstehen im tatsächlichen aktiven Erleben, worin die Bedeutung und die Wichtigkeit einer intakten Gemeinschaft besteht. Dabei geht es nicht um die Ausprägung zu großer Harmonien sondern um das Wissen darum, wie Konflikte sinnvoll angegangen werden können oder das Gegenüber besser zu verstehen ist.

Innerhalb von relativ kurzer Zeit kann so vieles bewegt und - wenn gewünscht - verändert werden. Die Entscheidung hierfür liegt bei jedem selbst. Die Erfahrung von Respekt, Vertrauen, Toleranz und Selbsterkenntnis genügt in der Regel, um eigenes Verhalten in Frage zu stellen, zu verstehen oder zu verstärken – immer im Hinblick auf gruppenoptimierende Prozesse.

Was sich theoretisch so ernst anhört, ist in der Praxis häufig mit viel Freude verbunden. Gemeinsam Aufgaben lösen, Grenzen überwinden und sich selbst und andere besser kennen lernen, Handeln, anstatt an falscher Stelle Reden - das ganze in einer alltagsfremden Umgebung birgt viel Abwechslung und Abenteuergeist.

Die Resonanz solcher Trainings, ob bei Kindern oder Erwachsenen, ist in der Regel immer gleich. Am Anfang das Ungewisse, eine zurückhaltende Neugierde oder gar abwehrende Haltung. Im Laufe der Trainings verliert sich die Angst und die Teilnehmer erkennen, dass auch die anderen nur Menschen sind.

Keiner kann alles, jeder kann einmal helfen, jeder braucht einmal Hilfe. Einer ist sorgfältiger, der andere versteht manches schneller und dann ist jemand einfach zur richtigen Zeit da – alles zusammen kann gut gebraucht werden.

Setzt man diese Erkenntnisse respektvoll im Alltag um, werden viele Situationen einfacher und verständlicher. Manche Abwehrhaltungen erübrigen sich danach. Sozialkompetenz bedingt viele Lernprozesse, die Erlebnispädagogik und das Coaching bieten Methoden, die das Lernen in diesen Bereichen vereinfachen, komprimieren und über besondere Bedingungen im Gedächtnis bleiben lassen. 

zur Weiterqualifikation Erlebnispädagogik für Lehrer

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